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Das Dichterviertel

Das Dichterviertel ist ein Wiesbadener Wohnbezirk, der seine Strassennamen von deutschen Dichtern erhielt.

Während 1894 in dem Gutachten von Reinhard Baumeister für das zukünftige Dichterviertel eine offene Bebauung geplant war, sieht der General-Bebauungsplan für die Stadt Wiesbaden von 1906 eine geschlossene Bebauung vor. Die anschliessende Bebauung mit viergeschossigen Mietshäusern ging zunächst zügig voran (1899 bestand das Viertel noch weitgehend aus Wiesen). In der ersten Zeit bewohnten typischerweise die Eigentümer (und Bauherren) meistens ihre Häuser selbst. Das Mietangebot der bis zum Ausbruch des I. Weltkrieges errichteten Häuser richtet sich an den gehobenen Mittelstand.

Ab 1908 lässt im Zuge des wirtschaftlichen Abschwungs die Nachfrage nach Bauplätzen nach - mit Ende der Kaiserzeit bleiben noch Bauplätze an den Randbereichen unbebaut. Erst in den Zwanziger Jahren setzt wieder eine Bautätigkeit ein - zum Beispiel die Hebbelschule 1923.

 (vgl. Denkmalbuch von Wiesbaden, Band I. 3., Seite 728ff.)

Heute ist das Dichterviertel geprägt von dem Nebeneinander historisierender Prachtbauten, den beiden Kirchen (neben der Lutherkirche der Dreifaltigkeitskirche), den Schulen (neben dem Gutenberg Gymnasium der Hebbelschule und der Humboldtschule), Gastronomie und der Nähe zu der Innenstadt.

Siehe auch den Artikel zu dem Dichterviertel in Wikipedia.

 

Gutenbergplatz 1910
Ansicht Gutenbergplatz 1910
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Der Ausschnitt am Seitenanfang aus dem Bild des Gutenbergplatzes im Jahr 1910 wie auch das Bild auf der Seite “Dichterviertel” wird mit freundlicher Genehmigung des Stadtarchivs Wiesbaden verwendet (Foto Nummer 000952).

Verantwortlich für die Webseite: Thomas Prüm